Das Kollegium

Zum Kollegium gehören 8 Lehrerinnen und eine Referendarin. In Religion werden sie unterstützt durch einen evangelischen Pfarrer, eine Diakonin und eine Religionspädagogin.
Kinder, die Probleme in der Sprachentwicklung haben, werden ambulant von einer Sprachheillehrerin der Herderschule gefördert. Wenn es größere Schwierigkeiten beim Lernen gibt, kann eine Beratungslehrerin vom Beratungs- und Förderzentrum der Ernst-Elias-Niebergall-Schule hinzugezogen werden, die stundenweise zur Verfügung steht. Bei vielen Belangen des Schullebens können die Kinder und die Eltern auch die Schulsekretärin und den Hausmeister ansprechen.

Schulhund Satchmo

Satchmo, unser Schulhund

Schon bevor es richtig los geht, weiß ich Bescheid: Immer, wenn mein Frauchen, Frau Brockhoff, mir morgens, bevor sie zur Arbeit fährt Futter gibt, darf ich mit in die Schule. Da das meist nur einmal oder zweimal pro Woche ist, verfolge ich von dem Moment an mein Frauchen wie ein Schatten, nicht dass sie mich noch vergisst. Wenn dann mein Hundeanhänger aufgebaut ist, steige ich ganz bereitwillig ein, auch, wenn ich gar nicht so gerne darin mitfahre. Aber schließlich weiß ich ja, wohin die Fahrt führt. Endlich auf dem Schulhof angekommen, muss ich erst einmal die Umgebung beschnüffeln und meiner Freude, wieder hier zu sein, freien Lauf lassen. Im Schulgebäude würde ich gerne als erstes zu Frau Rotter rennen, da gibt es nämlich immer die besten Leckerlies, oder zu Herrn Gurgul, unserem Hausmeister, der neben Spitzenleckerlies immer so schön mit mir spielt. Aber meistens sind wir vor allen da und mein Frauchen ich gehen auf direktem Wege in unsere Klasse, die 2a. Auch hier schaue bzw. schnüffle ich mich erst einmal um und inspiziere alles, bis ich mich nach all der Aufregung entspannt in mein Körbchen unter dem Lehrerpult hinlegen kann. Und dann kommen auch sie endlich: die Kinder der Klasse 2a trödeln nach und nach ein, beginnen mit ihrer Morgenaufgabe und der beste Job der Welt beginnt. Mal werde ich einfach so gestreichelt, mal darf ich würfeln, dann wird mir vorgelesen oder ich lege mich einfach dorthin, wo es mir gerade gefällt, und das Beste ist: Immer wieder gibt es Leckerlies. Einmal durfte ich sogar mit in den Wald, das war wirklich ein ganz schlammig-schöner Ausflug. Manchmal geht es aber auch einem Kind gar nicht gut, dann versuche ich es zu trösten, was mir, mit Verlaub gesagt, auch meist ziemlich gut gelingt. Oder ich werde von Kindern anderer Klassen besucht und bekomme eine Extraportion Streicheleinheiten, auch nicht zu verachten… Warum die Kinder allerdings immer so strahlen, wenn sie mir ein Leckerli geben oder mein Fell berühren ist mir bis heute ein Rätsel. Am Ende eines solchen Tages, bin ich dann ganz schön geschafft, folge meinem Frauchen bereitwillig hinunter zum Fahrradanhänger und kann es kaum erwarten, mich den Rest des Tages auszuruhen. Ich sag’s euch, am liebsten würde ich jeden Tag in die Schule gehen!